Dienstag, 10. März 2009

Post-It- Zettel Auftrag: Achtsam wahrnehmen, achtsam werden

Meinen Post-It habe ich an den Rahmen meiner Zimmertür geklebt. Dort sehe ich ihn am Morgen wenn ich aufstehe, am Mittag falls ich nach Hause komme und am Abend.
Die letzten paar Tage ist mir bewusst geworden, dass mein Bruder morgens öfters das Licht in seinem Zimmer brennen lässt, wenn er das Haus verlässt. Das hat mich früher nie besonders gestört. Oft habe ich es dann einfach selbst ausgeschaltet. Ich habe meinen Bruder dann darauf aufmerksam gemacht und ihm erklärt, wie umweltbelastend das ist. Die nächsten paar Tage werde ich vermehrt darauf achten und beobachten, ob er etwas daran ändert. Er hat mich nämlich zu erst ein bisschen komisch angeschaut. Ich habe ihm dann unseren Auftrag erklärt und er fand es eigentlich gut, dass ihm das jemand einmal erklärt hat.
Was mir in unsere Küche aufgefallen ist, ist unsere Kaffeemaschine. Diese ist nicht auf dem Stand-By Modus sondern ganz ausgestellt, sowie auch alle anderen elektronischen Geräte in unserem Haushalt. Das finde ich sehr gut. Nicht nur wegen der Umwelt sondern auch wegen der Gesundheit. In der heutigen Zeit sind wir so vielen Strahlen ausgesetzt, da finde ich es wichtig, dass man an kleinen Dingen arbeitet um dem vorzubeugen.
Was mich an einem Nachmittag zum Nachdenken angeregt hat, war das Bild eines Mannes, welcher den Schnee auf seinem Vorplatz mit dem Wasserschlauch weggespritzt hat. Es hätte mich Wunder genommen, ob ihm überhaupt klar war, wie viel Wasser er so vergeudet? Er hätte eine Schaufel nehmen können um den Schnee zu verteilen, damit dieser schneller schmilzt. Es ist schon verrückt auf was für Ideen manche Leute kommen.

Was dieser Post-it positiv bei mir selbst bewirkt hat, war das Ausstecken meines Laptops. Vielfach habe ich diesen über die Nacht aufgeladen. Für was eigentlich? Wenn ich am Laptop arbeite, kann ich ihn ja dann auch aufladen. Genau so ist es mit dem Natel. Dieses stelle ich über Nacht zwar aus, doch den Tag durch läuft es eigentlich die ganze Zeit. Ich werde diese Woche einmal versuchen, mein Natel mehrere Stunden auszustellen.
Viele Menschen nehmen die Umwelt viel zu wenig wahr. Man müsste viel mehr Menschen mit dieser Thematik konfrontieren.

3 Kommentare:

  1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  2. Liebe Annina

    Deinen Bericht finde ich sehr vielseitig. Es hatte mich auch interessant gedünkt, was dir durch achtsames Wahrnehmen alles so für Sachen aufgefallen sind.
    Meine Mutter macht mich auch immer wieder darauf aufmerksam, dass ich oft das Licht im Badezimmer vergesse auszuschalten. Ich vergesse es aber immer wieder... Eigentlich erst dann, wenn ich beim nächsten Mal bewusst darauf achten will das Licht auzuschalten, gelingt es mir auch. Mit anderen Worten, erst wenn ich mich dazu entscheide achtsamer wahrzunehmen, kann ich achtsam leben. Und für diese Entscheidung brauche ich eine Motivation, welche z.B. aus der Überzeugung, Energie in kleinen Schritten sparen zu wollen, kommen kann.
    Daher, so denke ich, hast du deinem Bruder eine gute Voraussetzung ermöglicht, indem du ihn informiert hast. ;)

    Einen schönen Abend,
    Virginia

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  3. Hallo Annina,

    ich denke auch, dass es deinem Bruder ähnlich wie Virginia geht, ihm fehlt einfach die Motivation. Vielleicht hat er ja das Bedürfniss Geld zu sparen, wenn er in einigen Jahren mal alleine wohnt. Vielleicht kommt er dann auf dich zurück und fragt dich ganz reumütig um Hilfe :-). Wünschenswert wäre es.
    Ich denke, dass wir als Kindergärtnerinnen eine grosse Möglichkeit haben. Denn wir können jeden Tag den Kindern das vorleben, was wir erwarten und sie daran erinnern.
    Bestimmt haben deine Erziehungsbemühungen bei deinen Schülern mehr Erfolg.
    Bis bald,
    Karin

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