Mittwoch, 25. Februar 2009

Tierschutz hat seinen Preis (Migros Magazin, 23.2.2009)

Viele Tiere werden in der Schweiz artgerecht gehalten. Da nun aber aufgrund des Preiskampfes die Preise immer tiefer gesetzt werden und ausländische Exporteure ihre Ware in der Schweiz verkaufen, hat der Zürcher Tierschutz Angst, dass das Wohl der Tiere gefährdet werden könnte. Fleisch, das aus artgerechten Haltungen stammt, hat seinen Preis. Auf vielen Produkten steht ein so genanntes Label. Dies zeigt, dass die Tiere richtig gehalten werden und daneben auch die Nutzfläche für die Artenvielfalt von wilden Tieren und Pflanzen gefördert wird.
Meiner Meinung nach, kommen in diesem Artikel alle Dimensionen der Nachhaltigkeit zum Zuge. Die ökonomische Komponente zeigt sich in der Preissenkung und somit dem Preiskampf, von welchem alle Hersteller mitgezogen werden. Denn wer nicht mitmacht, kann weniger verkaufen und könnte im schlimmsten Fall einen Konkurs riskieren. Dies ist auch bei diesem Artikel der Fall. Die Bauern und Tierzüchter haben Angst, dass sie aufgrund der ökonomischen Komponente (Preissenkung) die Ökologische (Wohl des Tieres) und Soziale( eigene Vorstellungen von Tierhaltung / Anspruch auf fairen Lohn) Dimensionen vernachlässigen müssen. Da alle Bereiche in dieser Thematik vorhanden sind, erachte ich die Thematik als sehr zentral und nicht zu unterschätzen.



Opfer des eigenen Erfolges ( Wiler Volksfreund, 25.2.09)

50 Jahre ist es her, seit in Strassburg der europäische Gerichtshof für Menschenrechte gegründet wurde. Rückblickend kann man sagen, dass dies ein wagemutiger Entscheid war, da dies auf der ganzen Welt die erste Stelle war, die sich offiziell mit dieser Thematik auseinander setzte. Die Zahl der Beschwerde wächst, nicht zuletzt, weil immer vermehrt auch Personen aus nicht europäischem Lebensraum ihre Probleme hier deponieren. Seit zwei Jahren warten noch mehr als 100 000 Beschwerden auf die Mitarbeiter, die sie noch nicht beantworten und den Hilfe suchenden Menschen somit keine Unterstützung bieten konnten. Die Organisation ist somit dringend auf Unterstützung angewiesen.
Bei diesem Artikel geht es vor allem um die soziale Dimension. Die Umsetzung von gleichen Rechten für alle Menschen ist noch lange nicht in allen Teilen Europas vollzogen. Meiner Meinung nach ist dies die Basis damit die Menschen überhaupt zusammenleben können. Wo kommen wir denn hin, wenn dieses Recht nicht einmal unter uns industrialisierten Ländern eingehalten wird?

2 aktuelle Möglichkeiten für eine nachhaltige Zukunft

Ich musste nicht lange suchen und schon sind mir zwei ziemlich interessante Berichte im Zusammenhang mit nachaltiger Zukunft in die Hände gefallen.
Bem ersten Artikel handelt es sich um spritverbrauchsarme Autos (Sprit sparen für die Umwelt, Migros Magazin, 23.Februar 2009). Darin wird beschrieben, welche Bestrebungen verschiedene Autohersteller bezüglich umweltfreundlicheren Autos betreiben. Einige haben bereits Modelle auf den Markt gestellt (z.B. Opel Corsa's Sparvariante verbraucht nur 4,1 l/100km). Interessanterweise zeigen die Hersteller aber nicht sehr grosses Interesse die Spartechnik auf alle Modelle anzuwenden... Volkswagen stellte sogar ein Drei-Liter-Auto her, dessen Prduktion aber nach kurzer Zeit wegen zu hohem Preis wieder eingestellt werden musste. Im Grossen und Ganzen wird aber gesagt, dass die Mehrkosten gegenüber den Normalmodellen oft gering sind.
Es gibt also Möglichkeiten, auch in angemessenen Preisverhältnissen, ein "umweltfreundliches Auto" zu kaufen. Mir ist aber bewusst, dass die Auswahl noch sehr klein ist (vor allem, wenn man die eigentlichen Möglichkeiten der Autohersteller betrachtet) und dass, wenn jemand ein solches Auto fahren möchte, einen Neuwagen kaufen muss. Will oder muss man Geld sparen, und deshalb eigentlich nur ein Gebrauchtwagen in Frage käme, ist es schwierig.
Den letzten Satz in diesem Artikel möchte ich zitieren: "Denn schliesslich entscheidet noch immer der Fahrstil des Lenkers." Mit dieser Aussage fühle ich mich angsprochen und sehe, dass ich jetzt, auch ohne Sparauto, durch meinen Fahrstil sparsam(er) fahren kann.

Im zweiten Artikel handelt es um Biogas (Biogas: Power vom Bio-Bauer, Coopzeitung, 24.Februar 2009). Es wird anhand der Pionieranlage vom Bauer Stalder im Wallis erklärt, wie aus Gülle, Mist und Gastroabfällen Strom gewonnen werden kann. In einem Vergährungsvorgang, der ohne Sauerstoff abläuft, wird aus den organischen Abfällen Gas. Wird dieses Gas in Motoren verbrennt, ensteht Strom. Die genannte Anlage im Wallis produziert so Storm, der für ca. 400 Einfamilienhäuser aureicht. Zusätzlich entsteht Abwärme, die ca. 80t Heizöl entspricht. Es ist auch interessant, dass weder das Gas, noch der Strom, noch die Wärme CO2 freisetzt.
Der Gründer dieser Biogasanlage erläuterte, dass der Anfang sehr schwirig war, da die Menschen in seiner Umgebung nicht besonders gierig auf so eine Anlage waren. Ich denke es braucht immer noch etwas Zeit, bis sich die Denkweisen der meisten Menschen geändert haben. Nämlich zu einer Denkweise für eine nachhaltige Zukunft. Es gibt nämlich viele gute Alternativen, die unsere Umwelt nicht derart belasten.

Die ökologische Dimension der Nachhaltigkeit

Im St. Galler Tagblatt habe ich am 24. Februar 2009 einen Artikel mit der Überschrift „Atomkraft spaltet die Schweiz“ gesehen. Darin heisst es, dass die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung die Stromlücke mit Energiesparmassnahmen bekämpfen möchte. Dabei wären sogar 56 Prozent bereit, einen Aufpreis von 20 Prozent für Strom aus erneuerbaren Energien zu bezahlen. Anderseits möchten 50 Prozent der Bevölkerung weiterhin Atomkraftwerke betreiben oder sogar zusätzliche errichten.
Im Artikel „Alte Glühlampen bald verboten“ (St. Galler Tagblatt vom 25. Februar 2009) wird darüber informiert, dass die Umweltkommission des Nationalrats stromfressende Glühlampen rasch aus dem Verkehr ziehen möchte. So verlangt der Vorstoss, dass Lampen bestimmter Effizienzklassen ab Anfang 2012 verboten sein sollen.
In beiden von mir gewählten Artikeln geht es um die ökologische Dimension der Nachhaltigkeit. Diese beinhaltet nämlich unter anderen die Reduzierung der Schadstoffeinträge. Dies kann zum einen durch eine nachhaltige Nutzung erneuerbarer Ressourcen wie beispielsweise Strom aus Solarenergie, aber auch durch eine minimale Nutzung nicht-erneuerbarer Energien wie in diesem Beispiel den Verzicht auf stromfressende Glühlampen erreicht werden.
Im ersten Artikel wird deutlich, dass sich bei solchen Themen die Geister scheiden. Viele Menschen sind dazu bereit, sich trotz Mehrkosten für die Nachhaltigkeit einzusetzen, viele wollen aber genau das nicht. Aus diesem Grund finde ich es gut, wenn auch der Staat gewisse Regelungen vorgibt, an die sich dann die ganze Bevölkerung halten muss, so wie im zweiten Artikel das Verbot von bestimmten Glühlampen. Oft ist es so, dass nur durch die Gesetze von oben wirklich etwas bewirkt werden kann.

Ein Einkauf, der weniger Spuren hinterlässt

„Was immer Sie in Ihren Einkaufskorb legen, es hinterlässt Spuren.“
So heisst es in einem Artikel aus der Coop Zeitung. Darin geht es darum, dass viele Fischarten von Aussterben bedroht sind, die wir täglich kaufen, ohne uns bewusst zu sein, was für Auswirkungen dies hat.
Deshalb bietet der Coop Fische aus Bio-Zucht von Naturaplan oder mit dem MSC-Label für nachhaltigen Wildfang an.

Unter anderem bringt Coop eine Kreditkarte, die sich Coop Verde American Express nennt, auf den Markt. Es heisst, dass 0,5 % des Umsatzes, den man mit dieser Kreditkarte erzielt, in ausgewählte nachhaltige Projekte fliessen. In einer ersten Phase sind dies Projekte des WWF.

Ich wusste nicht, dass sich der Coop für die Nachhaltigkeit einsetzt.
Als ich den Artikel über die Kreditkarte gelesen habe, machte ich mir Gedanken darüber, ob ich mir solch eine Kreditkarte anschaffen soll. Im Moment habe ich noch keine, aber ich werde mich mal darüber informieren und mir eventuell eine anschaffen, da es für einen guten Zweck wäre. Damit könnte ich schon ein Stück mehr der Welt sorge tragen.


In einem zweiten Artikel wird berichtet, dass alte Glühlampen verboten werden sollen. Die Umweltkommission des Nationalrats will nämlich Strom fressende Glühlampen rasch aus dem Verkehr ziehen. Diese Lampen sollen gemäss dem Artikel Anfangs 2012 verboten werden.

Dieser Artikel erinnerte mich an meinen ersten Blog, als ich erwähnte, dass es besser wäre, alle alten Haushaltsgeräte abzuschaffen und durch neue zu ersetzen. Diese Motion ist ein Schritt in diese Richtung.

Im Allgemeinen war ich überrascht, dass es doch so viele Artikel über Nachhaltigkeit in den Zeitungen hat. Anscheinend machen sich doch mehr Leute als ich angenommen hatte, Gedanken über die Zukunft unserer Erde.

Zwei alternative Energieversorgungsprojekte

Ich habe mich für zwei Texte über Alternative Energien entschieden.

Der erste Text stammt aus dem Toggenburger Tagblatt vom 19. Februar 2009. Verfasst wurde er von Matthias Giger.

Ich habe diesen Text gewählt, weil darin ein Projekt aus meiner eigenen Gemeinde thematisiert wird. In Nesslau soll eine Heizzentrale mit Stromerzeugung gebaut werden. Dank dieser Anlage können rund 1,25 Millionen Liter Heizöl pro Jahr eingespart werden. Zusätzlich soll eine Brennholzzentrale gebaut werden.
Es wird eine Holzschnitzelheizung entstehen, von der aus die Wärme an einzelne Haushalte und Institutionen weitergeleitet wird.

Der zweite Text stammt aus dem St. Galler Tagblatt vom 24. Februar 2009 und wurde von Notker Angehrn geschrieben.

Dieser Artikel handelt von einem Referat, das Thomas Böni aus Frauenfeld vor bäuerlichen Zuhörern gehalten hat. Es rät den Bauern in Mörschwil auf ihr Dach eine Solaranlage zu bauen und den Strom dann dem öffentlichen Verteilnetz zuzuführen.
Die Nutzung der Sonnenenergie müsse unbedingt voran getrieben werden, denn damit erreiche man eine umweltfreundliche Energieversorgung, betonte der Referent.
Das Problem dabei seien die hohen Kosten, welche eine solche Solaranlage mit sich bringe.

Ich finde Projekte, in denen alternative Energieformen gefördert werden sehr wichtig. Leider fehlt bei vielen das nötige Geld. Der Bund hat zwar ein gewisses Maß an Kredite für derartige Projekte zur Verfügung gestellt, doch sind diese Kredite bereits erschöpft. Der Motivationsgrund um umweltfreundliche Energieversorgung zu betreiben liegt bei vielen beim Geld. Aus diesem Grunde sollte die Politik, meiner Meinung nach und unserer Umwelt zu Liebe, weitere Fördermassnahmen bereitstellen.

Dienstag, 24. Februar 2009

Umweltfreundlich Putzen und Wohnen

Im Toggenburger Tagblatt bin ich auf einen Artikel mit dem Titel "Wohnhaus mit Energieüberschuss" gestossen.
In diesem Artikel ging es darum, dass in einer Gemeinde ein Minergiehaus mit sechs 5 ½ Wohnungen gebaut wird, das mehr Energie produziert, als es selber benötigt. Das überschüssige Warmwasser wird an Nachbargebäude abgegeben und der Ökostrom fliesst ins Netz der Gemeinde. Das Ziel dieses Baus ist unter anderem eine Heizöleinsparung von 12000l pro Jahr. Das Haus ist also sein eigenes Kraftwerk. Darum wird das Projekt auch „Kraftwerk B“ genannt. Nebst der Heizöleinsparung gab es noch einige Vorgaben: Hoher Nutzwert, bester Wohnkomfort, optimale Behaglichkeit und bezahlbare Mieten.
Dieses Haus bietet eine kompakte Gebäudeform mit hochwärmegedämmter Gebäudehülle, Fenster mit dreifacher Wärmeschutzverglasung und unsichtbaren überdämmten Fensterrahmen, Sonnenkollektoren, Wärmepumpen- und Wärmespeicheranlage, selbstregulierende Niedertemperatur-Bodenheizung, zentrale Lüftungsanlage sowie ein Warmwasser- Vorwärmespeicher.

Die Baukosten sind 15% höher als bei einem „normalen“ Haus mit einer konventionellen Heizung. Dies hat mich sehr erstaunt. Ich habe immer gedacht, dass Minergiehäuser viel teurer sind was die Baukosten anbelangt. Mit Minergiehäusern kann man aber langfristig Geld sparen. Dies ist heute eine wichtige, ökonomische Überlegung.
Ökologisch betrachtet sind Minergiehäuser sehr gut, um den Energieverbrauch zu verringern.

Toggenburger Tagblatt vom Montag, 23.Februar 09, Wirtschaftsteil, Seite 11

In der Coop Zeitung habe ich einen Artikel gefunden, indem es um Haushaltsreiniger, welcher die Umwelt nicht mehr/ weniger belasten soll, handelt.
Viele Menschen wollen, dass der Hausputz sich unter dem Motto: „schnell und einfach sauber“ abspielt. Dies klappt aber meistens nur mit viel Chemie. Die meisten Reiniger enthalten waschaktive Substanzen (Tenside), Lösungsmittel und Säuren. Nicht aber das vorgestellte Produkt. „Terra Activ“ wird das „Wundermittel“ genannt und wird zu über 70 Prozent auf der Basis von nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Das Lösungsmittel für diesen Glasreiniger ist ein Bio- Alkohol, der vor allem aus Zuckerrüben gewonnen wird. Die Tenside im Produkt werden mit Palmkernöl hergestellt, bei dem der nachhaltige Anbau vom unabhängigen Round Table for Sustainable Palm Oil zertifiziert ist. Damit fördert der Hersteller Henkel den Erhalt der Regenwälder.
Mit diesem Produkt hat man eine saubere Wohnung und ein reines Umweltgewissen, heisst es.

Ich finde es gut, dass man auch bei den Putzmitteln darauf achtet, die Umwelt zu schonen. Viele Putzmittel sind extrem umweltschädlich und enthalten giftige und schädliche Wirkstoffe. Die Inhaltsstoffe des Putzmittels sind biologisch abbaubar. Dies ist ein ökologischer Aspekt, der dafür spricht. Sozial betrachtet schaden diese Stoffe weder Mensch noch Tier und lösen auch keine Nebenwirkungen wie Krankheit, Unwohl sein, Kopfschmerzen etc. aus.

Coop Zeitung Nr.9 vom Dienstag, 24. Februar 09, S.41

Freitag, 20. Februar 2009

Oh oh oh!

Schon beim Ausfüllen des Tests für meinen eigenen biologischen Fussabdruck bekam ich ein schlechtes Gewissen. Manchmal hätte ich daher gerne etwas geschummelt. Aber nein, ich war gnadenlos ehrlich. So hat sich mein schlechtes Gewissen zum Schluss auch gerechtfertigt. Wenn alle Menschen auf Welt so wie ich leben würden, bräuchten wir die Ressourcen von 2.4 Erden. Mit diesem Resultat liege ich zwar noch leicht unter dem Schweizer Durchschnitt, ich bin aber trotzdem nicht stolz darauf. Auch beim CO2 Rechner fiel mein Resultat nicht erfreulicher aus. Einzig im Teil Wohnen bin ich im grünen Bereich. Die beiden anderen Bereiche sind bereits orange.
Ich fand es sehr interessant diese beiden Tests auszufüllen. Die Fragen waren nicht immer einfach und teilweise sehr detailliert. Mir wurde durch die beiden Fragebogen wieder einmal bewusst wie wichtig unsere Umwelt ist und leichfertig wir aber mit ihr umgehen. Für mich persönlich war das Errechnen des biologischen Fussabdruckes eindrücklicher. Es war erschreckend wie verschwenderisch ich doch mit den Ressourcen unserer Erde umgehe. Mit dem CO2 Rechner konnte ich nicht so viel anfangen. Gut finde ich allerdings, dass einem direkt Verbesserungsvorschläge angegeben werden.
Auch bei mir gibt es einiges an Verbesserungspotenzial vorhanden. Für meine Zukunft habe ich mir folgende Vorsätze gefasst, dies gilt dann besonders für den Sommer, wenn ich in meine erste eigene Wohnung ziehen werde.

Ich möchte darauf achten, dass…
…ich regionale, saisonale und auch vermehrt Bioprodukte einkaufe.
…ich sparsam mit dem Wasser umgehen werden.
…ich nur noch Energiesparlampen einsetze.

Ich bin der festen Überzeugung, dass wenn jeder bei sich anfängt wir bereits einiges bewirken können.

Donnerstag, 19. Februar 2009

Mein ökologischer Fussabdruck

Ich fand es interessant die Fragen des Tests zu beantworten und war auf das Resultat gespannt. Viele Fragen fand ich allerdings auch ein bisschen schwierig zu beantworten. Ich bemerkte bald, dass ich über Vieles, was dieses Thema betrifft, nur wenig wirklich weiss, wie es in meinem Zuhause gehandhabt wird. Wahrscheindlich auch darum, weil es zurzeit noch meine Eltern sind, die sich um diese Fragen und Entscheidungen kümmern. Ich möchte mir aber für meine Zukunft auf jeden Fall schon Gedanken machen, wo ich beispielsweise die Energie für die Heizung nehmen möchte. Und hiermit komme ich auch gleich zu den Resultaten vom CO2-Rechner (8,9t), bei denen ich nämlich vor allem in der Heizung schlecht abgeschnitten bin. Für ein eigenes Zuhause spähter, könnte ich mir schon sehr gut Solarenergie vorstellen. Natürlich ist das aber nicht ganz so einfach. Denn ob dies möglich ist, wird von verschiedenen Umständen mitbestimmt. Finde ich eine Mietwohnung, wo das bereits der Fall wäre? Habe ich das Geld, Solarzellen anzuschaffen? usw. Man muss sich also auf alle Fälle gut informieren und umschauen.
Geht man nach dem Footprint-Test, würde es zwei Welten brauchen, würden alle Menschen so leben wie ich. Dies erschreckt mich dennoch, obwohl ich eigentlich nicht gross etwas anderes erwarten konnte, allein schon deswegen, weil ich in der Schweiz lebe. Ich versuche zwar auch jetzt schon sparsam mit Energie umzugehen. Ich lösche das Licht, wenn ich es nicht brauche, stelle die Geräte immer ganz ab usw. Aber es gibt noch viele andere Dinge, die ich ändern kann. Teilweise sind es kleinere Dinge, die ich einfach so ändern kann, beispielsweise die Abfalltrennung genauer zu nehmen. Es sind aber auch andere Sachen, wie z.B. das Auto. Ich benutze doch hi und da das Auto, auch wenn ich im Grunde genommen die öffentlichen Verkehrsmittel nehmen könnte. Dann handelt es sich um eine Bequemlichkeit und Angwohneit, die ich dann schon schwieriger finde zu verändern.
Auf jeden Fall wurde ich durch die beiden Tests aufmerksam darauf, was meine Gewohnheiten für Auswirkungen haben. Ich möchte in Zukunft mehr auf diese Dinge bedacht sein, und bei Einkäufen usw. kurz zwei Mal zu überlegen.

Mittwoch, 18. Februar 2009

Mein luxuriöses Leben

Ich bin nicht überrascht über die Resultate der Umfrage, da ich mich immer wieder erwische, wie ich unnötige Energien verschwende. Zum Beispiel fällt es mir auf, dass ich an vielen Orten das Licht brennen lasse, obwohl ich gar nicht im Raum bin oder ich viel zu lange dusche, nur auf die Kosten von meinem Luxus und meinen Bedürfnissen. Aber was ist mit dem Bedürfnis der anderen? Wie dankbar wären sie, wenn sie nur sauberes Trinkwasser hätten und ich bin froh, wenn ich noch zwei Minuten länger unter der Dusche stehen kann und mich vom Wall des warmen Wassers verwöhnen lasse.
Beide Umfragen haben für mich ungefähr die gleichen Resultate hervorgerufen. Ich habe festgestellt, dass ich an vielen Orten sparen könnte und will dies sicher in näherer oder auch späterer Zukunft machen. Viele Dinge sind auch eine Frage der Finanzierung. Wie zum Beispiel die Bio- Produkte. Klar, finde ich den regionalen Anbau und die richtige Haltung sehr zentral, doch was macht man, wenn es einfach dreimal mehr kostet? Muss man sich da als Studentin nicht auch fragen, ob dies das Budget überhaupt zulässt. Ich habe für mich nach der heutigen Befragung festgelegt, dass ich noch vermehrt auf den saisonalen Einkauf achte und somit meinen Beitrag ein Stück weit leiste. Ich will später einen sehr grossen Garten, von wo ich Früchte und Gemüse beziehen kann und somit automatisch die saisonale Ernährung auch berücksichtigt werde.
Später bei meinem eigenen Haus kann ich mir gut vorstellen die Energie über die Sonne zu beziehen, womit ich viel CO2- Ausstoss verhindern kann.
Ich werde in Zukunft das Auto nur wenn nötig benützen und die öffentlichen Verkehrsmittel bevorzugen. Je nach Wohnlage ist dies einfach auch sehr schwierig. Ich nehme mir aber vor, dass ich Erledigungen verbinde und somit das Auto wirklich nur einmal die Woche einsetzen muss. Dies ist anfangs bestimmt eine gewisse Einschränkung in der Mobilität, da ich nicht mehr alles zu jenem Zeitpunkt erledigen kann, an welchem ich es gerne möchte, sondern wenn genug ansteht und es sich lohnt, das Auto aus der Garage zu holen.
Mein luxuriöses Leben

Ich bin nicht überrascht über die Resultate der Umfrage, da ich mich immer wieder erwische, wie ich unnötige Energien verschwende. Zum Beispiel fällt es mir auf, dass ich an vielen Orten das Licht brennen lasse, obwohl ich gar nicht im Raum bin oder ich viel zu lange dusche, nur auf die Kosten von meinem Luxus und meinen Bedürfnissen. Aber was ist mit dem Bedürfnis der anderen? Wie dankbar wären sie, wenn sie nur sauberes Trinkwasser hätten und ich bin froh, wenn ich noch zwei Minuten länger unter der Dusche stehen kann und mich vom Wall des warmen Wassers verwöhnen lasse.
Beide Umfragen haben für mich ungefähr die gleichen Resultate hervorgerufen. Ich habe festgestellt, dass ich an vielen Orten sparen könnte und will dies sicher in näherer oder auch späterer Zukunft machen. Viele Dinge sind auch eine Frage der Finanzierung. Wie zum Beispiel die Bio- Produkte. Klar, finde ich den regionalen Anbau und die richtige Haltung sehr zentral, doch was macht man, wenn es einfach dreimal mehr kostet? Muss man sich da als Studentin nicht auch fragen, ob dies das Budget überhaupt zulässt. Ich habe für mich nach der heutigen Befragung festgelegt, dass ich noch vermehrt auf den saisonalen Einkauf achte und somit meinen Beitrag ein Stück weit leiste. Ich will später einen sehr grossen Garten, von wo ich Früchte und Gemüse beziehen kann und somit automatisch die saisonale Ernährung auch berücksichtigt werde.
Später bei meinem eigenen Haus kann ich mir gut vorstellen die Energie über die Sonne zu beziehen, womit ich viel CO2- Ausstoss verhindern kann.
Ich werde in Zukunft das Auto nur wenn nötig benützen und die öffentlichen Verkehrsmittel bevorzugen. Je nach Wohnlage ist dies einfach auch sehr schwierig. Ich nehme mir aber vor, dass ich Erledigungen verbinde und somit das Auto wirklich nur einmal die Woche einsetzen muss. Dies ist anfangs bestimmt eine gewisse Einschränkung in der Mobilität, da ich nicht mehr alles zu jenem Zeitpunkt erledigen kann, an welchem ich es gerne möchte, sondern wenn genug ansteht und es sich lohnt, das Auto aus der Garage zu holen.

Test ökologischer Fussabdruck und Co2- Rechner

Der Mensch ist nicht das Produkt seiner Umwelt - die Umwelt ist das Produkt des Menschen.
Benjamin Disraeli (1804-81), brit. Politiker u. Schriftsteller, 1868 u. 1874-80 Premiermin.

Das Ausfüllen des Testes war sehr spannend. Ich habe mir schon einige Gedanken darüber gemacht, wie ich umweltfreundlicher leben kann. Im Grossen und Ganzen, auch nach den Ergebnissen dieses Testes kann ich sagen, dass ich eher umweltfreundlich lebe. Ich trenne Abfall, stelle das Licht aus, wenn ich einen Raum verlasse und benütze so oft wie möglich öffentliche Verkehrsmittel. Es gibt aber immer noch Verbesserungspotenzial, das ist mir klar. Mit den obenerwähnten Dingen ist dies leider noch nicht getan.

Einzelne Ergebnisse konnte ich aber nicht beeinflussen. Wie zum Beispiel die Fragen zur Isolierung, Wohnfläche und zum Energiehaushalt. Ich wusste, dass ich eher schlecht abschneiden würde, da unser Einfamilienhaus seit 26 Jahren steht und damals entsprach das Haus dem Standard mit all seiner Heizanlage und Elektrogeräten. Seit ein paar Jahren haben wir aber einzelne Elektrogeräte ausgewechselt (Backofen, Kühlschrank, Geschirrspüler und Waschmaschine). Der Trockner wurde ganz abgeschafft. Die Anschaffung einer neuen Heizanlage wäre eine grosse finanzielle Auslage. Dies wäre ein Punkt, in dem ich Verbesserungspotenzial sehe. Im Moment kann ich daran aber noch nichts ändern. Später, wenn ich eine eigene Wohnung habe, werde ich aber versuchen, vermehrt darauf zu achten wie ich heize und was für Elektrogeräte vorhanden sind. Wo ich aber ganz klar noch dahinter muss, ist der Punkt mit dem ausschalten der Geräte. Meine sind oft im Standby- Modus, was sehr schlecht ist. Daran werde ich ab sofort arbeiten.

Was mich erfreut hat, war das Ergebnis der Fragen zur Ernährung. Bei mir zu Hause wird sehr oft saisonal gekocht. Meine Mutter kauft teilweise Bioprodukte. Ich schaue beim Einkaufen auch eher auf diese Produkte. Sie sind leider teurer aber ich weiss woher sie kommen und wie die Tiere gefüttert werden. Ein Punkt der auch dafür spricht ist der, dass keine Isektizide verwendet werden.

Ich denke diese zwei Tests sind gut um einmal zu sehen, wie man wirklich haushält und wo man sparen könnte. Die Fragearten unterscheiden sich nicht gross.

Jede Person sollte sich bewusster darüber werden, wie man dazu beitragen kann, die Umwelt zu schonen. Man kann klein beginnen, aber Grosses damit bewirken.

Fussabdruck und CO2 - Verbrauch

Mein aktuelles Ergebnis im Ländervergleich

USA

24,3 t
Deutschland

12,1 t
Österreich

11,4 t
Dein aktuelles Ergebnis inkl. Konsum-Pauschale

10,4 t
China

3,1 t
Indien

1,9 t

Maßnahmen-Vorschlag
Einsparung [%]

Mobilität

10% des motorisierten Individualverkehrs auf den Öffentlichen Verkehr verlegen, 5% des motorisierten Individualverkehrs auf das Fahrrad verlegen
-0,71

Ernährung

Weitgehender Umstieg auf Bio-Produkte, Weitgehender Umstieg auf saisonale Produkte, Reduktion des Fleisch-Konsums
-63,84

Wohnen

Umstieg auf Ökostrom, Heizung mit Fernwärme aus Biomasse, Warmwasser mit Solarenergie, Einsatz von Energiesparlampen
-86,05
Szenario-Ergebnisinkl. Konsum-Pauschale

6,1 t
-57,37
Das Ergebnis beim Fussabdruck beträgt 2.7 Erden
Beim Test über den eigenen Fussabdruck erfuhr ich, wie viele Erden ich bräuchte, wenn ich mein Leben wie bis anhin fortführen würde.
Ich war immer der Meinung, dass ich achtsam mit der Welt umgehen würde.
Doch Abfalltrennung, Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und mit Licht sparen allein ist es noch nicht getan.
Vielleicht waren meine Antworten im Test auch nicht immer präzise, da ich über die Geräte in unserem Haushalt nicht Bescheid weiss, ob sie spezielle Sparfunktionen haben.
Im Grunde genommen interessierte es mich auch nicht, da es nicht meine eigene Wohnung ist. Wenn ich eine eigene Wohnung hätte wäre mir die Sache mit dem Verbrauch wahrscheinlich bewusster.
Viele Menschen machen sich keine Gedanken über die Zukunft der Erde. Die meisten haben genügend Geld und brauchen nicht zu sparen. Bei den ärmeren Familien wird wohl oder übel gespart und weniger CO2 produziert, da die Möglichkeit gar nicht besteht.
Womöglich ist es auch vielen egal, da die Erde sicher noch besteht, solange wir leben, aber über unsere Nachfahren machen wir uns keine Gedanken.
Ich liebe das Leben und möchte, dass meine Nachkommen das selbe einmal erleben dürfen.
Obwohl ich auf gewisse Sachen achte, könnte ich noch mehr für die Erhaltung der Erde tun. Gerade beim Einkaufen habe ich bis anhin immer darauf geachtet, möglichst billige Waren zu kaufen, da nicht übermässig viel Geld vorhanden ist. Bioprodukte sind meist teurer, weswegen ich diese nie kaufe. Ehrlich gesagt, wusste ich auch nicht, was an Bioprodukten besser sein sollte.
Von nun an werde ich auf einen saisongerechten Einkauf achten und vielleicht auch mal Bioprodukte wählen.

Footprint und CO2-Rechner

Ich war von den Ergebnissen der beiden Tests überrascht, da ich ein besseres Abschneiden erwartet hätte. Hauptsächlich aufgefallen ist mir, dass die grosse Distanz, die ich täglich mit dem öffentlichen Verkehr zurücklege, als negativ gewertet wurde. So habe ich diesbezüglich schlecht abgeschnitten, obwohl ich nicht sehr oft Auto fahre. Dies schätze ich als etwas unrealistisch bewertet ein. Ansonsten wurde meine Wohnsituation als eher schlecht bewertet, dies aufgrund der veralteten Heiz- und Wassersysteme in unserem Einfamilienhaus. In diesen beiden Bereichen liegt mein hauptsächliches Verbesserungspotential. Dies ist mir bewusst, dennoch kann ich zurzeit aufgrund meiner aktuellen Wohn- und Lebenssituation nicht viel daran ändern.
Gesamthaft schätze ich die beiden Tests als umfassend ein, aber dennoch als eher wenig geeignet, um den Ressourcenverbrauch einer einzelnen Person aufzuzeigen. Wenn ich von mir selbst ausgehe, kann ich mit gutem gewissen behaupten, dass ich umweltfreundlich lebe und handle. Da ich aber in einem eher abgelegenen Dorf im Haus meiner Eltern wohne, welches schon mehr als zwanzig Jahre alt ist, wurden meine Ergebnisse massiv verschlechtert.
Insgesamt empfand ich die beiden Befragungen als relativ ähnlich. Ebenso ist mein Abschneiden zweimal durchschnittlich ausgefallen, was eine gewisse Übereinstimmung aufzeigt. Während beim Footprint oftmals nur ‚ja’ und ‚nein’ als Antwortmöglichkeiten zur Verfügung standen, konnte man beim CO2-Rechner auch mit ‚teilweise’ antworten, was ich als ausschlagkräftiger einschätze.

Montag, 16. Februar 2009

1. Versuch eines Eintrages