Mittwoch, 11. März 2009

Bewusst bewusst wahrnehmen und leben

In den vergangenen Tagen habe ich verschiedenste Beobachtungen gemacht, die mich zum Nachdenken gebracht haben. So bin ich einmal nach Hause gekommen und stellte fest, dass im oberen Stock unseres Hauses ein Fenster sperrangelweit offen stand. Sofort dachte ich daran, wie viel unnötige Energie dies gekostet haben muss, da es vermutlich den halben Tag über geöffnet war. Momentan sind einige Arbeiter bei uns im Garten beschäftigt, die während der Arbeit jeweils Radio hören. Einmal hörte ich am Morgen, dass sie in die Pause fahren und stellte daraufhin fest, dass sie das Radio eingeschaltet zurückliessen. Dies hat mich ebenfalls etwas geärgert, da es absolut unnötig ist und einen Zeitaufwand von wenigen Sekunden kostet, um das Radio schnell auszuschalten. Eine andere Beobachtung bezieht sich auf die Autofahrer, die jeweils beim Warten an einem Bahnübergang oder einem Lichtsignal über sehr lange Zeit den Motor laufen lassen. Obwohl es oftmals ein Schild hat das darauf hinweist, man soll den Motor abstellen, macht das praktisch niemand. Wieso, ist mir persönlich unverständlich…
Auch habe ich bewusster auf mich selbst und meine Gewohnheiten geachtet und dadurch festgestellt, dass ich meine elektronischen Geräte wie beispielsweise den Laptop oder die Stereoanlage oftmals nur auf Standby-Modus setze, genauso wie ich öfters das Licht in meinem Zimmer angestellt lasse, wenn ich nach unten gehe. Ich habe mir vorgenommen, dies in Zukunft zu ändern, da es wirklich eine Kleinigkeit ist, den Schalter zu drücken und dadurch Energie gespart werden kann.
Es ist noch spannend, dass man sich bewusst machen muss, wirklich bewusst auf die Umwelt zu achten, aber ich denke, es lohnt sich und es ist auch interessant, was einem dadurch so alles auffällt und zum Nachdenken anregt.

2 Kommentare:

  1. Liebe Angela

    Es ist sehr interessant was du alles wahrgenommen hast. Als ich deinen Blog gelesen habe, kam mir oft der Gedanke: „Ouu, das mach ich ja auch“. Im bin zum Beispiel auch so jemand, der stets das Licht im Zimmer brennen lässt und meine Stereo Anlage ist auch den ganzen Tag eingeschaltet. Aber du hast natürlich vollkommen recht. Es wäre überhaupt keine grosse Sache diese beiden Schalter jedes Mal beim Verlassen des Zimmers zu drücken. Das Problem ist einfach, dass wir es uns (noch) nicht gewohnt sind. Umso wichtiger ist es, bewusst darauf zu achten. Ich lasse darum meinen Post-it noch ein Weilchen bei meinem Lichtschalter hängen. Vielleicht hilft das ja.

    Gruess Fränzy

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  2. Liebe Angela

    Ich fand es wie du spannend, meine Verhaltensweisen und die meiner Mitmenschen zu beobachten und einmal etwas genauer hinzuschauen. So viele kleine Dinge fallen einem plötzlich auf, wenn man den Blick ein bisschen schärft. Ich finde es sehr wichtig, dass wir als Lehrpersonen bei Kindern auch versuchen, ihre Wahrnehmung für umweltfreundliches oder schädliches Verhalten zu sensibilisieren. Natürlich müssen wir ihnen dabei als Vorbild dienen und an Dingen, die uns vielleicht in dieser Woche bewusst geworden sind, wirklich arbeiten.

    Liebe Grüsse
    Rahel Giezendanner, LG 06Ac

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