Ich sitze an einem reichhaltig gedeckten Tisch und schaue dabei zum Fenster hinaus. Die Flocken tanzen wild umher. Vor mir stehen Köstlichkeiten in Fülle.
Während der letzten Tage habe ich mich immer wieder mit dem Gedanken der Achtsamkeit auseinandergesetzt und will dies nun auch während des Abendessens tun.
Die Flocken werden immer dichter, während ich zum meinem Lieblingsjogurt der Marke „HIRZ“ greife. Hergestellt wird dies vom Nestle-Konzern. Mir fällt zuerst der ALU- Deckel auf. Ich frage mich, wie viele Menschen diesen wohl in die separate Alu-Sammlung entsorgen und muss ehrlich zugeben, dass es mir manchmal auch zu umständlich ist, diesen zuerst von den Jogurtspuren zu befreien und ihn dann getrennt zu entsorgen. Während ich löffle, fällt mir der Karton auf, welcher den Plastikbecher umgibt. Ein kostbarer Druck gibt die wichtigsten Nährwertinformationen bekannt. Dieser Karton kann abgelöst werden, dies habe ich schon mehrmals festgestellt. Doch wie viele Male habe ich den Karton in die Kartonsammlung gebracht- NIE! Aber heute mache ich es und nachdem ich das Jogurt aufgegessen habe, entsorge ich den Plastikbecher. Ich gehe zum Kühlschrank, da es mich wunder nimmt, wie die anderen Jogurts verpackt sind. Ich kann feststellen, dass die Verpackung der MIGROS genau gleich ist. Die TONI- Jogurt sind in ein Glas, mit Plastikdeckel, abgefüllt. Und die von COOP haben anstelle eines ALU-, einen Plastikdeckel. Kann ich nun sagen, dass das eine oder das andere besser für unsere Umwelt ist?
Bei der richtigen Entsorgung der Verpackungsteile macht es meiner Meinung nach keinen grossen Unterschied, welches Produkt man auswählt. Ich kann mir vorstellen, dass vor allem die Gläser vom TONI- Jogurt separat entsorgt werden. Bei den anderen Verpackungen glaube ich, dass alles aufgrund der Bequemlichkeit vieler Menschen im normalen Abfall landen. Es kann doch nicht sein, dass aufgrund dieser Bequemlichkeit unsere Umwelt darunter leidet.
Diese kurze Sequenz am Tisch hat mir aufgezeigt, wie wichtig es ist, dass man seine Achtsamkeit auch auf die alltäglichen Tätigkeiten lenkt und sich auch dort mit dem Gedanken der Nachhaltigkeit auseinandersetzt.
Denn nur, wer im Kleinen seine Verhaltensweisen zu ändern beginnt, kann auch Grosses bewirken.
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Liebe Manuela
AntwortenLöschenDein Bericht war sehr spannend. Ich habe mich in etwa das selbe gefragt, als ich das Ragusa Probemuster gegessen habe. Die Waren sind häufig mit verschiedenen Materialien verpackt. Vielleicht müsste man dann die Verpackung verändern oder vereinheitlichen. Eine zeitlang haben wir zu Hause Tetrapacks auseinandergenommen, das heisst, wir haben die Alubeschichtung vom Karton weggekratzt und diese dann getrennt entsorgt. Aber der Aufwand war und dann irgendwann zu gross. Nun trinkt niemand mehr Eistee zu Hause. Ich denke, dass wir einfach zu bequem sind um eine Verpackung so auseinander zu nehmen, dass man es entsprechend entsorgen kann. Das selbe ist doch mit den Verkehrsmitteln. Wir wollen keine Zeit verlieren und nehmen das Auto, weil wir schneller sind.
Ich bin der Meinung das dies eines der Hauptprobleme ist, die wir Menschen haben. Wir nehmen uns selten für die Umwelt Zeit.
Liebe Grüsse, Jasmin Kolp LG06Ac
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
AntwortenLöschenLiebe Manuela
AntwortenLöschenDas mit dem Joghurt Deckeli ist mir auch schon aufgefallen. Ich erwische mich oft dabei, wie ich es einfach in den Kübel schmeisse. Ich denke die Zeit muss einfach sein, etwas korrekt zu entsorgen. Man muss sich Zeit nehmen. Würde dies jeder machen, wäre unserer Umwelt schon viel gedient. Aber eben, auch ich bin keine Heilige und mache das immer so. Es ist witzig, ich habe nachdem ich deinen Blog gelesen habe auch in den Kühlschrank geschaut. Unsere Joghurts waren alle auch mit Karton umhüllt. Wofür braucht es dies eigentlich? Nur damit die Hülle stabiler ist und man das Joghurt nicht eindrücken kann? Eigentlich sinnlos.
Die Menschen überlegen sich viel zu wenig, was alles um einen herum passiert und läuft. Würde jeder Mensch achtsamer durch die Welt gehen, wäre vieles anders.
Liebe Grüsse Annina Grämiger LG06Ac