Bei uns allen war es so, dass uns die Gegenstände etwas bedeuteten, jedoch nicht gebraucht wurden. Es war aber schwierig, 5 Gegenstände auszuwählen, da sie trotzdem alle noch mit Erinnerungen, Gefühlen etc. verbunden sind/ waren.
Spannend war, wie gross und vielfältig das Angebot ausfiel. Man entdeckte plötzlich einen Gegenstand, den man auch noch hätte mitbringen können. Beim ersten Durchgang sah man bereits einige Gegenstände, die man vielleicht gerne nehmen würde doch beim nächsten Vorbeilaufen leider schon weg waren. Auch hier herrscht das Prinzip: Der Schnellere ist der Geschwindere!
Uns war allen bewusst, dass unsere Gegenstände evtl. grossen Anklang bei anderen finden. EIgenlich ein schönes Gefühl, dass man jemand anderem eine Freude damit bereiten kann.
Dass es trotzdem noch liegengebliebene Gegenstände gab, hat uns zum Nachdenken angeregt: Hätte ich es doch lieber behalten sollen? Warum gefiel dieser Gegenstand niemandem? Wohin kommen sie jetzt? In welche Hände gelangen sie wohl da? ...
Die Anzahl mitgebrachter und mitgenommener Gegenstände hat sich in der Gruppe ausgeglichen. Einzelne brachten mehr mit und nahmen weniger nach Hause und umgekehrt.
In der Schule ist diese Idee sicher gut umzusetzen. Ein gutes Beispiel ist die Schule Impuls. Sie führen einen Flohmarkt durch. Auch hier bringt man Gegenstände mit, die sich verkaufen lassen und man nicht mehr benötigt.
In der Klasse könnten die Kinder ebenfalls Gegenstände mitbringen und untereinander tauschen. Es ist aber wichtig, dass man hier die Regel betont: Nicht mehr mitnehmen als mitgebracht wurde! Ebenfalls muss man die Kinder darauf hinweisen, dass nur komplette und vollständige Dinge mitgebracht werden dürfen.
Es war eine gelungene Aktion!
Sonntag, 10. Mai 2009
Montag, 4. Mai 2009
Besichtigung und Arbeiten auf einem Bio Bauernhof
Wir haben uns am Montag dem 4. Mai um 8:00 auf dem Bio Bauernhof der Familie Geisser getroffen. Zuerst machten wir eine kleine Führung durch den Stall. Darin waren elf Kühe, acht „Galtlinge“ und eine Ziege mit ihren Zwillingen. Der Unterschied zu einem herkömmlichen Betrieb liegt in der Tierhaltung sowie im Unterhalt des Betriebs. Die Richtlinien in der Tierhaltung sind viel strenger. Es darf zum Beispiel nur bestimmtes Futtermehl verwendet werden. Wir durften im Stall auch selber Hand anlegen. Wir haben gemistet, Heu gefüttert, gestriegelt, gewischt, Heu vorbereitet und natürlich auch gestreichelt. Das Wetter hielt uns nicht davon ab auch draussen zu arbeiten. Da auf einem Bio-Bauernhof nicht mit Pestiziden gearbeitet wird, mussten wir das Unkraut mit einem speziell dafür konstruierten Werkzeug ausstechen.
Fazit: Aufgrund der spannenden Einblicke erkannten wir die Unterschiede und Vorzüge von einem Bio-Bauernhof. Es wurde uns bewusst weshalb Bio-Produkte etwas teurer werden.
Fazit: Aufgrund der spannenden Einblicke erkannten wir die Unterschiede und Vorzüge von einem Bio-Bauernhof. Es wurde uns bewusst weshalb Bio-Produkte etwas teurer werden.
Ankommen bei Familie Geisser...
...Was für eine Aussicht! So macht arbeiten Spass...
...was für eine Ausbeute!!!
Samstag, 4. April 2009
2. Rückmeldung
Liebe Studierende
Ich lese gerade das Buch „Das Wunder der Achtsamkeit“ von Thich Nhat Hanh, welches zeigt wie „einfach“ Meditation und Achtsamkeit in unser Leben integriert werden kann/könnte. Achtsamkeit ist ein Schlüsselwort der buddhistischen Lehre. Dies hat aber nichts mit rigider Hab-Acht-Disziplin zu tun, also verkrampfte Selbstkontrolle, mit der wir eine Cola-Dose in höchster Konzentration auf dem Waldboden abstellen und dort liegen lassen, ohne Gedanken an die Umwelt. Sie ist auch nicht als ein kritisches Überwachen und Bewerten der Prozesse in Körper und Geist zu verstehen. Laut dem Autor, einem buddhistischen Mönch und Meditationslehrer, heisst Achtsamkeit mit liebevoller Akzeptanz alles willkommen, worauf sie sich richtet. Ob körperliches Befinden, spirituelle Fortschritte oder altruistische Ideale. Das Schöne an der Übung zur Achtsamkeit ist, dass es nicht notwendig ist, die Beine im Lotossitz zu verknoten oder sich in einem Ashram von der Welt abgeschottet zu verstecken – sie kann hier und jetzt stattfinden, beim Wäsche aufhängen, dem Kinderlachen aus Nachbars Garten zuhören oder beim Betrachten einer blühenden Osterglocke.
Die Umsetzung, trotz eigentlich simpelster Aufgabe, fällt oft nicht leicht. Der Frühling hilft, den Blick aufs Detail zu richten. Ausgehungert nach Farben und frischem Grün braucht es nur einen kleinen Anstoss, achtsam durch die Natur zu gehen.
Im Zusammenhang mit Achtsamkeit ist mir dieses wunderschöne Zitat in die Hände gefallen, das ich Ihnen ans Herz legen möchte:
„ Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige,
immer ist der wichtigste Mensch der, der dir gerade gegenübersteht,
und immer ist die wichtigste Tat die Liebe.“
(Meister Eckehardt)
Es freute mich, dass die Ihnen „verordnete“ Stunde in der Natur in Anbetracht der nahenden Abgabe der Bachelor-Arbeiten nicht als „vergeudete Zeit“ vorgekommen ist. Jede und jeder von uns kann sich „Atempausen“ nur selbst schaffen, um den scheinbar „trivialen“ Dingen im Leben wenigstens hin und wieder Platz einzuräumen. Sie wurden durch diese Wochenaufgabe dazu genötigt eine Stunde bewusst die Natur zu geniessen – und wie ich Ihren Einträgen entnehme, tat diese „Kopflüfterei“ den meisten so wohl, dass Sie eine Wiederholung nicht ausschliessen! Besonders gefallen hat mir der Abschnitt eines Eintrages, indem es hiess „…Da wird mir bewusst, wie wenig ich überhaupt über die Natur weiss. Nur wenige Pflanzen kann ich beim Namen nennen. Ein Name ist doch etwas Wichtiges. …Wenn ich mit meinen Kindern dann mal in den Wald gehen möchte, wäre es schön, wenn ich die Pflanzen und Bäume benennen könnte. Sobald man nämlich ein Lebewesen mit einem Namen kennt, hat man einen persönlichen Bezug dazu. Dies führt dazu, dass man den Dingen mehr Achtung schenkt und sorgsam damit umgeht.“ Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Ihre Lieblingswege und Spazierrouten Sie immer wieder wichtige Auszeiten nehmen und Sie Kraft und Energie aus der Natur schöpfen lassen.
Danke, dass Sie sich mit solchem Engagement auf die Themen eingelassen haben! Wenn da und dort etwas hängen bleibt, das von Ihnen weitergetragen wird, ist ein grosser Schritt in die richtige Richtung getan!
Mit freundlichen Grüssen
Ursula Wunder
Ich lese gerade das Buch „Das Wunder der Achtsamkeit“ von Thich Nhat Hanh, welches zeigt wie „einfach“ Meditation und Achtsamkeit in unser Leben integriert werden kann/könnte. Achtsamkeit ist ein Schlüsselwort der buddhistischen Lehre. Dies hat aber nichts mit rigider Hab-Acht-Disziplin zu tun, also verkrampfte Selbstkontrolle, mit der wir eine Cola-Dose in höchster Konzentration auf dem Waldboden abstellen und dort liegen lassen, ohne Gedanken an die Umwelt. Sie ist auch nicht als ein kritisches Überwachen und Bewerten der Prozesse in Körper und Geist zu verstehen. Laut dem Autor, einem buddhistischen Mönch und Meditationslehrer, heisst Achtsamkeit mit liebevoller Akzeptanz alles willkommen, worauf sie sich richtet. Ob körperliches Befinden, spirituelle Fortschritte oder altruistische Ideale. Das Schöne an der Übung zur Achtsamkeit ist, dass es nicht notwendig ist, die Beine im Lotossitz zu verknoten oder sich in einem Ashram von der Welt abgeschottet zu verstecken – sie kann hier und jetzt stattfinden, beim Wäsche aufhängen, dem Kinderlachen aus Nachbars Garten zuhören oder beim Betrachten einer blühenden Osterglocke.
Die Umsetzung, trotz eigentlich simpelster Aufgabe, fällt oft nicht leicht. Der Frühling hilft, den Blick aufs Detail zu richten. Ausgehungert nach Farben und frischem Grün braucht es nur einen kleinen Anstoss, achtsam durch die Natur zu gehen.
Im Zusammenhang mit Achtsamkeit ist mir dieses wunderschöne Zitat in die Hände gefallen, das ich Ihnen ans Herz legen möchte:
„ Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige,
immer ist der wichtigste Mensch der, der dir gerade gegenübersteht,
und immer ist die wichtigste Tat die Liebe.“
(Meister Eckehardt)
Es freute mich, dass die Ihnen „verordnete“ Stunde in der Natur in Anbetracht der nahenden Abgabe der Bachelor-Arbeiten nicht als „vergeudete Zeit“ vorgekommen ist. Jede und jeder von uns kann sich „Atempausen“ nur selbst schaffen, um den scheinbar „trivialen“ Dingen im Leben wenigstens hin und wieder Platz einzuräumen. Sie wurden durch diese Wochenaufgabe dazu genötigt eine Stunde bewusst die Natur zu geniessen – und wie ich Ihren Einträgen entnehme, tat diese „Kopflüfterei“ den meisten so wohl, dass Sie eine Wiederholung nicht ausschliessen! Besonders gefallen hat mir der Abschnitt eines Eintrages, indem es hiess „…Da wird mir bewusst, wie wenig ich überhaupt über die Natur weiss. Nur wenige Pflanzen kann ich beim Namen nennen. Ein Name ist doch etwas Wichtiges. …Wenn ich mit meinen Kindern dann mal in den Wald gehen möchte, wäre es schön, wenn ich die Pflanzen und Bäume benennen könnte. Sobald man nämlich ein Lebewesen mit einem Namen kennt, hat man einen persönlichen Bezug dazu. Dies führt dazu, dass man den Dingen mehr Achtung schenkt und sorgsam damit umgeht.“ Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Ihre Lieblingswege und Spazierrouten Sie immer wieder wichtige Auszeiten nehmen und Sie Kraft und Energie aus der Natur schöpfen lassen.
Danke, dass Sie sich mit solchem Engagement auf die Themen eingelassen haben! Wenn da und dort etwas hängen bleibt, das von Ihnen weitergetragen wird, ist ein grosser Schritt in die richtige Richtung getan!
Mit freundlichen Grüssen
Ursula Wunder
Mittwoch, 18. März 2009
Glücksgefühle am frühen Morgen
Ein Sonnenstrahl scheint direkt auf mein Gesicht und weckt mich aus meinen Träumen. Es ist noch viel zu früh, um aufzustehen. Ich öffne das Fenster und atme die frische Luft ein. Ein gutes Gefühl steigt in mir hoch und so beschliesse ich mich anzuziehen und nach draussen zu gehen. Langsam schreite ich voran mit dem Ziel bei der nahe gelegenen Bank einen Halt einzulegen. Im Dorf ist es noch ganz still. Ich komme bei der Bank an und muss diese zuerst vom der Nässe befreien, um mich hinsetzen zu können. Die Wiesen sind noch voll von Tau und einigen Schneeflecken.. Ich sitze da, schliesse die Augen und lasse mich treiben. Es ist kalt. Erst jetzt bemerke ich, dass zahlreiche Vögel zwitschern - Vorboten des Frühlings. Ich höre dem Gesang zu. Er tönt unbeschwert, fröhlich und zufrieden. Diese Gefühle übertragen sich auf mich und ich fühle mich für einen Augenblick ganz frei von allen Sorgen. Ich atme tief durch und spüre wie die kalte frische Luft meine Körper neu belebt. Ganz bewusst mache ich dies einige Male hintereinander. Die Sonne kommt über den Hügel, bescheint die Bank und mich und zahlreiche Schneeglöckchen und Krokus, die auf der Wiese neben mir blühen. Frühling liegt in der Luft. Man sieht, spürt und hört es, dass sich so viele Lebewesen auf die Wärme freuen, zu lange hat die Kälte angehalten. Ich sitze da, atme bewusst und lass die Gedanken los, damit ich mich ganz auf mich und meinen Umgebung konzentrieren kann. Gedanken kommen in mir auf: ch sitze an einem wunderschöne Platz, umgebenen von blühenden Blumen und zwitschernden Vögel. Was wäre, wenn sie nicht mehr wären, wenn die Natur sich auf einen kleinen Fleck reduzieren würde? Nein, das würde nicht gehen. Zu fest brauchen wir die Natur mit ihren Lebewesen. Sie gehören zu uns und wir zu ihr. So wie wir sie brauchen, so brauchen sie auch uns. Achtsam und voller Respekt sollen wir miteinander umgehen, damit die Natur noch lange so bleiben kann, wie sie jetzt ist.
Ich schrecke auf. Neben mir sitzt ein alter Herr mit seinem Hund. Auch er ist früh unterwegs und schwärmt von der Ruhe und Unberührtheit der frühen Morgenstunden. Langsam mache ich mich wieder auf den Nachhauseweg. Ich bin erfüllt von guten Gefühlen. Einen solchen Start in den sollte ich mir öfters gönnen.
Ich schrecke auf. Neben mir sitzt ein alter Herr mit seinem Hund. Auch er ist früh unterwegs und schwärmt von der Ruhe und Unberührtheit der frühen Morgenstunden. Langsam mache ich mich wieder auf den Nachhauseweg. Ich bin erfüllt von guten Gefühlen. Einen solchen Start in den sollte ich mir öfters gönnen.
Dienstag, 17. März 2009
Unser schöner Wald
Am Wochenende nahm ich mir die Zeit und ging eine Stunde lang in den Wald spazieren. Das Wetter war ideal, sogar die Sonne schien. Um in den Wald zu gelangen brauchte ich nur eine kurze Strecke mit dem Fahrrad zurück zu legen. Die Umgebung tat mir richtig gut. Alles war still. Kein Verkehrslärm, kein Stimmengewirr, einfach nur Vogelgezwitscher und das Rauschen von den Bäumen. Diese friedliche Stimmung gab mir das Gefühl, in einer anderen Welt zu sein. Irgendwie konnte ich mich richtig entspannen und meinen Gedanken freien Lauf lassen. Ab und zu kreuzten noch andere Menschen meinen Weg, ansonsten war ich mausbeinallein. Ich betrachtete die mich umgebende Natur ganz genau und sah viele kleine Schönheiten wie Schneeglöckchen und andere Pflanzen. Da wird mir bewusst, wie wenig ich überhaupt über die Natur weiss. Nur wenige Pflanzen kann ich beim Namen nennen. Ein Name ist doch etwas Wichtiges. Man kennt alle Menschen beim Namen. Dies ist ziemlich das erste, was man von einem Menschen wissen möchte. Anhand des Namens kann man Personen identifizieren.
Wenn ich mit meinen Kindern dann mal in den Wald gehen möchte, wäre es schön, wenn ich die Pflanzen und Bäume benennen könnte. Sobald man nämlich ein Lebewesen mit einem Namen kennt, hat man einen persönlichen Bezug dazu. Dies führt dazu, dass man den Dingen mehr Achtung schenkt und sorgsam damit umgeht.
Einige Male kam ich absichtlich vom Weg ab und lief querfeldein. Umgeben von der Natur, fühlte ich mich recht klein als Mensch. In dieser Situation hatte ich das Gefühl, dass hier die Natur regiert und bestimmt, was geschieht. In der Realität sieht es aber ganz anders aus. Denn ich, kleiner Mensch, kann das Wohlergehen der Natur beeinflussen. Ich bestimme mit, ob sie gedeihen kann, oder ob sie zerstört wird. Es liegt an mir, etwas zu tun. Wenn ich nichts unternehme, wird diese schöne Landschaft irgendwann nicht mehr existieren. Sie wird dann keine schönen Gefühle bei Menschen mehr auslösen. Man wird sich nicht mehr an den kleinen Details der Natur erfreuen können, da sie einfach nicht mehr da sind.
Wenn ich mit meinen Kindern dann mal in den Wald gehen möchte, wäre es schön, wenn ich die Pflanzen und Bäume benennen könnte. Sobald man nämlich ein Lebewesen mit einem Namen kennt, hat man einen persönlichen Bezug dazu. Dies führt dazu, dass man den Dingen mehr Achtung schenkt und sorgsam damit umgeht.
Einige Male kam ich absichtlich vom Weg ab und lief querfeldein. Umgeben von der Natur, fühlte ich mich recht klein als Mensch. In dieser Situation hatte ich das Gefühl, dass hier die Natur regiert und bestimmt, was geschieht. In der Realität sieht es aber ganz anders aus. Denn ich, kleiner Mensch, kann das Wohlergehen der Natur beeinflussen. Ich bestimme mit, ob sie gedeihen kann, oder ob sie zerstört wird. Es liegt an mir, etwas zu tun. Wenn ich nichts unternehme, wird diese schöne Landschaft irgendwann nicht mehr existieren. Sie wird dann keine schönen Gefühle bei Menschen mehr auslösen. Man wird sich nicht mehr an den kleinen Details der Natur erfreuen können, da sie einfach nicht mehr da sind.
Montag, 16. März 2009
Als Teil der Natur
Dieses Wochenende habe ich relativ viel Zeit an der frischen Luft verbracht. Es war mir zwar nicht ganz mögliche eine Stunde lang an ein und demselben Ort zu verweilen, bin aber ziemlich weit herumspaziert.
Dabei bin ich ein Stück durch einen Wald gegangen. Natürlich waren jetzt noch keine Blätter zu sehen und auf den ersten Blick wirkte er einfach nur kahl. Als ich aber dann Mittendrin war, konnte ich immer mehr einen frischen, schon beinahe frühlingshaften, Duft vernehmen. Dort habe ich mich dann sofort wohl gefühlt und richtig auftanken können. Und das ist eigentlich auch genau die Art, wie die Natur auf mich wirkt; ich kann auftanken.
Als ein Mensch, der in Europa lebt und Schülerin an einer Hochschule ist, verbringe ich für gewöhnlich nicht sehr viel Zeit draussen. Meistens sind die Wege, die ich von einem Ort zum anderen mache, die einzige Tätigkeit, die ich ausser Haus mache. Das trifft halt vor allem auch jetzt auf die kalte Jahreszeit zu. Im Sommer bin ich schon öfters draussen, weil es dann ja auch einige Möglichkeiten mehr gibt, Dinge in der Natur zu machen.
Um nun auf die eigentliche Fragestellung zurückzukommen, erläutere ich ein wenig meine Gedanken, die ich habe, wenn ich mich allein in der Natur vorfinde. Oftmals stimmt es mich auf eine Art demütig. Ich sehe all das Schöne und irgendwie auch fast Unglaubliche um mich herum, und habe dann das Gefühl winzig klein zu sein. Das ist aber kein negatives Gefühl, sondern mehr: Ich habe keine Macht über die Gewalten der Natur, bin aber ein Teil davon. Je länger die Zeit ist, die ich in der Natur verbringe, wenn ich zum Beispiel eine lange Wanderung mache oder draussen übernachte, desto mehr fühle ich eine Verbindung mit mir und der Natur. Ich denke, dass es einerseits diese Verbindung ist, die mich sozusagen auftankt, und andererseits auch die frische Luft und die vielen Sinneswahrnehmungen, die meinem Körper wahrscheinlich einfach gut tun.
Je mehr Gedanken ich mir über dieses Thema mache, desto mehr wird es mir als zukünftige Lehrperson ein Anliegen, den Schülern und Schülerinnen Erlebnisse in / mit der Natur zu ermöglichen, da dies in der heutigen Zeit für viele nicht mehr ein selbstverständliches Gut ist. Wenn sie das Schöne der Natur selbst kennen und lieben lernen, dann werden sie sich auch eher für eine nachhaltige Lebensweise interessieren und entscheiden können.
Dabei bin ich ein Stück durch einen Wald gegangen. Natürlich waren jetzt noch keine Blätter zu sehen und auf den ersten Blick wirkte er einfach nur kahl. Als ich aber dann Mittendrin war, konnte ich immer mehr einen frischen, schon beinahe frühlingshaften, Duft vernehmen. Dort habe ich mich dann sofort wohl gefühlt und richtig auftanken können. Und das ist eigentlich auch genau die Art, wie die Natur auf mich wirkt; ich kann auftanken.
Als ein Mensch, der in Europa lebt und Schülerin an einer Hochschule ist, verbringe ich für gewöhnlich nicht sehr viel Zeit draussen. Meistens sind die Wege, die ich von einem Ort zum anderen mache, die einzige Tätigkeit, die ich ausser Haus mache. Das trifft halt vor allem auch jetzt auf die kalte Jahreszeit zu. Im Sommer bin ich schon öfters draussen, weil es dann ja auch einige Möglichkeiten mehr gibt, Dinge in der Natur zu machen.
Um nun auf die eigentliche Fragestellung zurückzukommen, erläutere ich ein wenig meine Gedanken, die ich habe, wenn ich mich allein in der Natur vorfinde. Oftmals stimmt es mich auf eine Art demütig. Ich sehe all das Schöne und irgendwie auch fast Unglaubliche um mich herum, und habe dann das Gefühl winzig klein zu sein. Das ist aber kein negatives Gefühl, sondern mehr: Ich habe keine Macht über die Gewalten der Natur, bin aber ein Teil davon. Je länger die Zeit ist, die ich in der Natur verbringe, wenn ich zum Beispiel eine lange Wanderung mache oder draussen übernachte, desto mehr fühle ich eine Verbindung mit mir und der Natur. Ich denke, dass es einerseits diese Verbindung ist, die mich sozusagen auftankt, und andererseits auch die frische Luft und die vielen Sinneswahrnehmungen, die meinem Körper wahrscheinlich einfach gut tun.
Je mehr Gedanken ich mir über dieses Thema mache, desto mehr wird es mir als zukünftige Lehrperson ein Anliegen, den Schülern und Schülerinnen Erlebnisse in / mit der Natur zu ermöglichen, da dies in der heutigen Zeit für viele nicht mehr ein selbstverständliches Gut ist. Wenn sie das Schöne der Natur selbst kennen und lieben lernen, dann werden sie sich auch eher für eine nachhaltige Lebensweise interessieren und entscheiden können.
Ein wunderschöner Spaziergang
Da heute ein wundervoller Tag war mit viel Sonne habe ich mich entschieden, einen Spaziergang mit dem Hund meiner Schwester zu machen. Heute konnte ich seit langem wieder einmal einen Weg durch den Wald ablaufen, welcher wegen dem Schnee in letzter Zeit unmöglich zu begehen war. Es ist ein abgelegener Pfad im Wald in meiner Nähe. Die Sonne hat mich den ganzen Weg durch begleitet. Es war wunderschön zwischendurch geblendet zu werden. Das Wechseln der Temperatur im Schatten empfand ich als angenehm. Ich hörte meine Schritte und das Tappen der Hundepfoten auf einzelnem noch nicht geschmolzenem Schnee. Auf einer kleinen Lichtung mit Wiese entdeckte ich einen Krokus. Wie schön dieser doch war. Was uns die Natur das ganze Jahr bietet ist unglaublich. Vor allem der Frühling gefällt mir sehr gut mit all den Blumen, welche wachsen und den vielen Farben. Viele Menschen nehmen dies gar nicht mehr wahr. Auch wird immer mehr Abfall im Wald liegen gelassen. Gerade heute habe ich eine Hülle einer Packung Taschentücher aufgenommen. Als Einzelperson kann man dazu beitragen, dass unsere Natur „sauber“ bleibt. Wenn man nur einzelnen Abfall aufnimmt hilft das schon.
Ich habe gemerkt, wie gut mir dieser Spaziergang tut. Im Moment habe ich so viel um die Ohren da vergisst man schnell, was man gegen Stress oder so tun kann. Nämlich in die Natur nach draussen gehen und die Schönheit und Vielfalt der Natur geniessen. Der heutige Spaziergang hat mir eine innere Ruhe bereitet. Ich war zufrieden und ungestresst. Es hat mir gezeigt, dass ich dies viel öfters machen sollte. Ein Spaziergang im Wald oder an einem Bach ist eine tolle Gelegenheit, dem Alltag „zu entfliehen“. Man kann abschalten und die Arbeiten etc. für einen Moment vergessen. Im Sommer werde ich sicher viele Stunden in unserem schönen Garten verbringen. Darauf freue ich mich jetzt schon.
Ich habe gemerkt, wie gut mir dieser Spaziergang tut. Im Moment habe ich so viel um die Ohren da vergisst man schnell, was man gegen Stress oder so tun kann. Nämlich in die Natur nach draussen gehen und die Schönheit und Vielfalt der Natur geniessen. Der heutige Spaziergang hat mir eine innere Ruhe bereitet. Ich war zufrieden und ungestresst. Es hat mir gezeigt, dass ich dies viel öfters machen sollte. Ein Spaziergang im Wald oder an einem Bach ist eine tolle Gelegenheit, dem Alltag „zu entfliehen“. Man kann abschalten und die Arbeiten etc. für einen Moment vergessen. Im Sommer werde ich sicher viele Stunden in unserem schönen Garten verbringen. Darauf freue ich mich jetzt schon.
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