Dienstag, 24. Februar 2009

Umweltfreundlich Putzen und Wohnen

Im Toggenburger Tagblatt bin ich auf einen Artikel mit dem Titel "Wohnhaus mit Energieüberschuss" gestossen.
In diesem Artikel ging es darum, dass in einer Gemeinde ein Minergiehaus mit sechs 5 ½ Wohnungen gebaut wird, das mehr Energie produziert, als es selber benötigt. Das überschüssige Warmwasser wird an Nachbargebäude abgegeben und der Ökostrom fliesst ins Netz der Gemeinde. Das Ziel dieses Baus ist unter anderem eine Heizöleinsparung von 12000l pro Jahr. Das Haus ist also sein eigenes Kraftwerk. Darum wird das Projekt auch „Kraftwerk B“ genannt. Nebst der Heizöleinsparung gab es noch einige Vorgaben: Hoher Nutzwert, bester Wohnkomfort, optimale Behaglichkeit und bezahlbare Mieten.
Dieses Haus bietet eine kompakte Gebäudeform mit hochwärmegedämmter Gebäudehülle, Fenster mit dreifacher Wärmeschutzverglasung und unsichtbaren überdämmten Fensterrahmen, Sonnenkollektoren, Wärmepumpen- und Wärmespeicheranlage, selbstregulierende Niedertemperatur-Bodenheizung, zentrale Lüftungsanlage sowie ein Warmwasser- Vorwärmespeicher.

Die Baukosten sind 15% höher als bei einem „normalen“ Haus mit einer konventionellen Heizung. Dies hat mich sehr erstaunt. Ich habe immer gedacht, dass Minergiehäuser viel teurer sind was die Baukosten anbelangt. Mit Minergiehäusern kann man aber langfristig Geld sparen. Dies ist heute eine wichtige, ökonomische Überlegung.
Ökologisch betrachtet sind Minergiehäuser sehr gut, um den Energieverbrauch zu verringern.

Toggenburger Tagblatt vom Montag, 23.Februar 09, Wirtschaftsteil, Seite 11

In der Coop Zeitung habe ich einen Artikel gefunden, indem es um Haushaltsreiniger, welcher die Umwelt nicht mehr/ weniger belasten soll, handelt.
Viele Menschen wollen, dass der Hausputz sich unter dem Motto: „schnell und einfach sauber“ abspielt. Dies klappt aber meistens nur mit viel Chemie. Die meisten Reiniger enthalten waschaktive Substanzen (Tenside), Lösungsmittel und Säuren. Nicht aber das vorgestellte Produkt. „Terra Activ“ wird das „Wundermittel“ genannt und wird zu über 70 Prozent auf der Basis von nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Das Lösungsmittel für diesen Glasreiniger ist ein Bio- Alkohol, der vor allem aus Zuckerrüben gewonnen wird. Die Tenside im Produkt werden mit Palmkernöl hergestellt, bei dem der nachhaltige Anbau vom unabhängigen Round Table for Sustainable Palm Oil zertifiziert ist. Damit fördert der Hersteller Henkel den Erhalt der Regenwälder.
Mit diesem Produkt hat man eine saubere Wohnung und ein reines Umweltgewissen, heisst es.

Ich finde es gut, dass man auch bei den Putzmitteln darauf achtet, die Umwelt zu schonen. Viele Putzmittel sind extrem umweltschädlich und enthalten giftige und schädliche Wirkstoffe. Die Inhaltsstoffe des Putzmittels sind biologisch abbaubar. Dies ist ein ökologischer Aspekt, der dafür spricht. Sozial betrachtet schaden diese Stoffe weder Mensch noch Tier und lösen auch keine Nebenwirkungen wie Krankheit, Unwohl sein, Kopfschmerzen etc. aus.

Coop Zeitung Nr.9 vom Dienstag, 24. Februar 09, S.41

3 Kommentare:

  1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  2. Der Artikel über das Wohnhaus mit Energieüberschuss ist mir im Tagblatt ebenfalls sofort aufgefallen. Ich bin überzeugt, dass solche Bauweisen in Zukunft immer öfters eingesetzt werden - sie müssen es einfach! Ich kann schlecht verstehen, warum sich nicht mehr Menschen dafür einsetzen - wo doch die Baukosten nicht mal beträchtlich höher sind.
    Auch deinen Gedanken über den zweiten Artikel kann ich mich anschliessend. Dies zeigt einmal mehr, dass der Umweltschutz bereits in unserem Alltag bei den ganz kleinen Dingen beginnt. Ich vermute, dass gerade durch solche Produkte ein Grossteil der Bevölkerung angesprochen werden könnte, da damit auf nichts Wichtiges verzichtet werden muss. Durch eine Umstellung des Putzmittels wird wohl niemand bedeutend in seiner Freiheit beeinträchtigt.
    Ursina Landolt, LG06Cb

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  3. Liebe Annina
    Ich habe für meinen Blog zwei Negativbeispiele ausgewählt, von welchen man leider viele in den Medien findet. Umso aufbauender finde ich die vielen positiven Meldungen wie auch du zwei davon ausgewählt hast, welche man ebenso findet, wenn man die Zeitung einmal aufmerksam durchliest. Diese lassen einem wieder etwas zuversichtlicher in die Zukunft blicken, denn man sieht, dass etwas gemacht wird und dass es viele Menschen gibt, die sich für die Umwelt einsetzen und Neues entwickeln. Das Minergiehaus finde ich eine absolut gute Sache. Auch ich hätte gedacht, dass solche Projekte viel teurer sind und war deshalb positiv überrascht ob den 15%. Gleichzeitig frage ich mich, wieso nicht mehr Häuser in dieser Art gebaut werden. Dies gerade auch aus dem Grund, den du genannt hast. Es ist zwar für den Moment teurer, längerfristig gesehen spart man jedoch vermutlich einiges und der Umwelt tut man einen sehr grossen Gefallen. Deshalb denke ich, wird man in Zukunft je länger je mehr Häuser dieser Art finden.

    Ich wünsche dir einen schönen Nachmittag und grüsse dich lieb,
    Rahel Giezendanner, LG 06Ac

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