Mittwoch, 18. Februar 2009

Mein luxuriöses Leben

Ich bin nicht überrascht über die Resultate der Umfrage, da ich mich immer wieder erwische, wie ich unnötige Energien verschwende. Zum Beispiel fällt es mir auf, dass ich an vielen Orten das Licht brennen lasse, obwohl ich gar nicht im Raum bin oder ich viel zu lange dusche, nur auf die Kosten von meinem Luxus und meinen Bedürfnissen. Aber was ist mit dem Bedürfnis der anderen? Wie dankbar wären sie, wenn sie nur sauberes Trinkwasser hätten und ich bin froh, wenn ich noch zwei Minuten länger unter der Dusche stehen kann und mich vom Wall des warmen Wassers verwöhnen lasse.
Beide Umfragen haben für mich ungefähr die gleichen Resultate hervorgerufen. Ich habe festgestellt, dass ich an vielen Orten sparen könnte und will dies sicher in näherer oder auch späterer Zukunft machen. Viele Dinge sind auch eine Frage der Finanzierung. Wie zum Beispiel die Bio- Produkte. Klar, finde ich den regionalen Anbau und die richtige Haltung sehr zentral, doch was macht man, wenn es einfach dreimal mehr kostet? Muss man sich da als Studentin nicht auch fragen, ob dies das Budget überhaupt zulässt. Ich habe für mich nach der heutigen Befragung festgelegt, dass ich noch vermehrt auf den saisonalen Einkauf achte und somit meinen Beitrag ein Stück weit leiste. Ich will später einen sehr grossen Garten, von wo ich Früchte und Gemüse beziehen kann und somit automatisch die saisonale Ernährung auch berücksichtigt werde.
Später bei meinem eigenen Haus kann ich mir gut vorstellen die Energie über die Sonne zu beziehen, womit ich viel CO2- Ausstoss verhindern kann.
Ich werde in Zukunft das Auto nur wenn nötig benützen und die öffentlichen Verkehrsmittel bevorzugen. Je nach Wohnlage ist dies einfach auch sehr schwierig. Ich nehme mir aber vor, dass ich Erledigungen verbinde und somit das Auto wirklich nur einmal die Woche einsetzen muss. Dies ist anfangs bestimmt eine gewisse Einschränkung in der Mobilität, da ich nicht mehr alles zu jenem Zeitpunkt erledigen kann, an welchem ich es gerne möchte, sondern wenn genug ansteht und es sich lohnt, das Auto aus der Garage zu holen.

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