Ich war von den Ergebnissen der beiden Tests überrascht, da ich ein besseres Abschneiden erwartet hätte. Hauptsächlich aufgefallen ist mir, dass die grosse Distanz, die ich täglich mit dem öffentlichen Verkehr zurücklege, als negativ gewertet wurde. So habe ich diesbezüglich schlecht abgeschnitten, obwohl ich nicht sehr oft Auto fahre. Dies schätze ich als etwas unrealistisch bewertet ein. Ansonsten wurde meine Wohnsituation als eher schlecht bewertet, dies aufgrund der veralteten Heiz- und Wassersysteme in unserem Einfamilienhaus. In diesen beiden Bereichen liegt mein hauptsächliches Verbesserungspotential. Dies ist mir bewusst, dennoch kann ich zurzeit aufgrund meiner aktuellen Wohn- und Lebenssituation nicht viel daran ändern.
Gesamthaft schätze ich die beiden Tests als umfassend ein, aber dennoch als eher wenig geeignet, um den Ressourcenverbrauch einer einzelnen Person aufzuzeigen. Wenn ich von mir selbst ausgehe, kann ich mit gutem gewissen behaupten, dass ich umweltfreundlich lebe und handle. Da ich aber in einem eher abgelegenen Dorf im Haus meiner Eltern wohne, welches schon mehr als zwanzig Jahre alt ist, wurden meine Ergebnisse massiv verschlechtert.
Insgesamt empfand ich die beiden Befragungen als relativ ähnlich. Ebenso ist mein Abschneiden zweimal durchschnittlich ausgefallen, was eine gewisse Übereinstimmung aufzeigt. Während beim Footprint oftmals nur ‚ja’ und ‚nein’ als Antwortmöglichkeiten zur Verfügung standen, konnte man beim CO2-Rechner auch mit ‚teilweise’ antworten, was ich als ausschlagkräftiger einschätze.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Liebe Angela
AntwortenLöschenMir ging es ähnlich wie dir. Auch ich hatte das Gefühl, dass wir als Familie einen umweltbewussten Lebensstil führen, und trotzdem sind meine Ergebnisse relativ hoch ausgefallen. Ich glaube, das hängt mit dem hohen Lebensstandart zusammen, den wir hier in der Schweiz pflegen. Wir erachten eine warme Dusche oder Heizkörper als nichts Spezielles, es gehört einfach dazu. Selten denke ich daran, dass diese Dinge, die uns so selbstverständlich erscheinen, die Umwelt eben auch belasten. Dem bin ich mir durch diese Tests wieder bewusster geworden.
Auch wir leben in einem nun schon 20-jährigen Haus, welches in Sachen Energie sparen nicht mehr auf dem neuesten Stand ist. Wichtig finde ich, dass wir, falls wir uns einmal ein Haus bauen, umweltfreudliche Investitionen wie z.B. Solarzellen berücksichtigen und so zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen.
Ich wünsche dir einen schönen Abend und grüsse dich lieb,
Rahel Giezendanner, LG06Ac
Liebe Angela,
AntwortenLöschenMir ist es ähnlich ergangen wie dir. Auch ich habe eher schlecht abgeschnitten, weil es hauptsächlich nicht den Ressourcenverbrauch einer einzelnen Person aufzeigt. In diesem Zusammenhang hat mir dein Hinweis geholfen und dies verdeutlicht - danke :)! Und wie du erwähnt hast ist es nicht immer möglich Dinge sofort zu ändern, wenn man noch zu Hause wohnt. Wir könnten zwar zu Hause auf die vorgeschlagenen Massnahmen hinweisen, aber oftmals fehlt eben auch unseren Mitbewohnern (bei uns also die Eltern) das Startgeld für diesen 'Umbau'. Ich finde deinen Beitrag sehr angenehm zum Durchlesen. Du hast das 'Ganze' auch auf den Punkt gebracht.
Bis bald,
Patricia
Ich glaube uns ich es allen sehr ähnlich gegangen. Alle waren geschockt von dem schlechten Ergebnis. Wie du, wohne auch ich sehr abgelegen in einem alten Haus mit veralteten Heiz- und Wasseraufbereitungssystemen. Bei mir kommt noch hinzu, dass mein Haus nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist. Daher bin ich auch noch auf ein Auto angewiesen, was meine Bilanz noch zusätzlich verschlechtert.
AntwortenLöschenIch finde es schön, dass du von dir behaupten kannst, dass du umweltfreundlich handelst und lebst. Ich wünsche dir, dass du auch weiterhin so handeln kannst und deine Überzeugungen einmal deinen Schülern weitergeben kannst.
Franziska Geisser LG06Ad