Montag, 16. März 2009
Wie klein wir doch sind...
Ich habe mich dort einfach in den Schnee gestellt und habe mich umgesehen. Die Aussicht ist wirklich sehr eindrücklich. Rundherum habe ich freien Blick auf die sieben Churfirsten, den Säntis, den Speer und weitere Berge.
In Mitten von dieser stolzen Bergwelt fühle ich mich plötzlich sehr klein und unbedeutend. Diese Berge waren schon lange vor mir da und werden auch noch sehr lange nach meiner Zeit da sein. Diese Berge hätten viele Geschichten zu erzählen, wenn sie sprechen könnten. Ich bin diesen Bergen sehr verbunden. Sie geben mir das Gefühl von Heimat und verleihen mir auch Geborgenheit.
Durch diesen Spaziergang habe ich gemerkt wie wichtig und nahe mir die Natur doch ist. Da ich auf einem Bio-Bauernhof aufgewachsen bin, war ich der Natur schon immer sehr nahe. Meine Eltern haben mir von klein auf die Bedeutung der Natur für uns Menschen weiter gegeben. Sie haben mir schon immer den vorsichtigen und wertschätzenden Umgang mit unserer Umgebung gezeigt und vorgelebt. Ich werde versuchen diese Einstellung auch einmal meinen Kindern weiterzugeben, obwohl es nicht immer so leicht ist.
Mittwoch, 11. März 2009
Luxus pur!
Damit ist es aber noch nicht genug. Das gleiche glasklare und saubere Trinkwasser befindet sich auch in der Toilette. Auch dieses Wasser könnte man ohne jeglichen Bedenken trinken. Wir benutzen dieses Wasser aber nur um unserer unverdaulichen Reste wegzuspülen und dazu verbrauchen wir jeden Tag etliche Liter von diesem kostbaren Gut.
Das gleiche Wasser kann ich in unserem Badezimmer noch aus einem weiteren Hahn herausquellen lassen. Auch für die Badewanne gibt es einen separaten Hahn, aus dem ich das Wasser wiederum in meiner gewünschten Temperatur fliessen lassen kann. Natürlich wäre es auch wieder kein Problem dieses Wasser zu trinken. Wir baden aber jeweils nur darin und lassen es danach den Ablauf runter.
Tja, das ist doch schon Luxus pur! Für uns ist es aber ganz selbstverständlich und alltäglich. Jeden Tag spülen wir unachtsam und unbewusst hunderte Liter den Abfluss herunter.
Montag, 2. März 2009
Die Post ist (endlich) da!
Ich habe das Buch über das Internet bestellt. Es braucht also jemanden, der diese Bestellung aufnimmt und weitergibt. Auch wenn dies noch mit dem Computer gemacht wird, braucht es dass jemanden, der das richtige Buch aus einem Regal hervor sucht. Danach muss das Buch verpackt und eine Rechnung für mich geschrieben werden. Das Paket muss frankiert und zur Post gebracht werden. Von dort aus wandert das Paket zusammen mit anderen Paketen und Briefen in ein Briefverteilungszentrum. Dies geschieht entweder mit dem Zug oder mit einem Lastwagen. Im Briefverteilungszentrum wird die Post sortiert. Das Paket wird wieder per Zug oder Laster an die Poststelle meiner Gemeinde gebracht. Die Postangestellten sortieren die Sendungen und beladen ihre Fahrzeuge mit der Post, welche sie auszutragen haben. Meine Post wird auf ein Auto verladen. Ein Postbote teilt seine Ladung aus und legt das Paket mit meinem Buch in meinen Briefkasten.
Es sind einige Handgriffe, die erledigt werden müssen, bis ich das Buch in die Hände nehmen kann. Und trotzdem kostet das Buch nur 17.95 Franken.
Der Preis von diesem Buch kann bestimmt auch so tief gehalten werden, da immer mehr Arbeitsschritte von Computern übernommen werden.
Mittwoch, 25. Februar 2009
Zwei alternative Energieversorgungsprojekte
Der erste Text stammt aus dem Toggenburger Tagblatt vom 19. Februar 2009. Verfasst wurde er von Matthias Giger.
Ich habe diesen Text gewählt, weil darin ein Projekt aus meiner eigenen Gemeinde thematisiert wird. In Nesslau soll eine Heizzentrale mit Stromerzeugung gebaut werden. Dank dieser Anlage können rund 1,25 Millionen Liter Heizöl pro Jahr eingespart werden. Zusätzlich soll eine Brennholzzentrale gebaut werden.
Es wird eine Holzschnitzelheizung entstehen, von der aus die Wärme an einzelne Haushalte und Institutionen weitergeleitet wird.
Der zweite Text stammt aus dem St. Galler Tagblatt vom 24. Februar 2009 und wurde von Notker Angehrn geschrieben.
Dieser Artikel handelt von einem Referat, das Thomas Böni aus Frauenfeld vor bäuerlichen Zuhörern gehalten hat. Es rät den Bauern in Mörschwil auf ihr Dach eine Solaranlage zu bauen und den Strom dann dem öffentlichen Verteilnetz zuzuführen.
Die Nutzung der Sonnenenergie müsse unbedingt voran getrieben werden, denn damit erreiche man eine umweltfreundliche Energieversorgung, betonte der Referent.
Das Problem dabei seien die hohen Kosten, welche eine solche Solaranlage mit sich bringe.
Ich finde Projekte, in denen alternative Energieformen gefördert werden sehr wichtig. Leider fehlt bei vielen das nötige Geld. Der Bund hat zwar ein gewisses Maß an Kredite für derartige Projekte zur Verfügung gestellt, doch sind diese Kredite bereits erschöpft. Der Motivationsgrund um umweltfreundliche Energieversorgung zu betreiben liegt bei vielen beim Geld. Aus diesem Grunde sollte die Politik, meiner Meinung nach und unserer Umwelt zu Liebe, weitere Fördermassnahmen bereitstellen.
Freitag, 20. Februar 2009
Oh oh oh!
Schon beim Ausfüllen des Tests für meinen eigenen biologischen Fussabdruck bekam ich ein schlechtes Gewissen. Manchmal hätte ich daher gerne etwas geschummelt. Aber nein, ich war gnadenlos ehrlich. So hat sich mein schlechtes Gewissen zum Schluss auch gerechtfertigt. Wenn alle Menschen auf Welt so wie ich leben würden, bräuchten wir die Ressourcen von 2.4 Erden. Mit diesem Resultat liege ich zwar noch leicht unter dem Schweizer Durchschnitt, ich bin aber trotzdem nicht stolz darauf. Auch beim CO2 Rechner fiel mein Resultat nicht erfreulicher aus. Einzig im Teil Wohnen bin ich im grünen Bereich. Die beiden anderen Bereiche sind bereits orange.
Ich fand es sehr interessant diese beiden Tests auszufüllen. Die Fragen waren nicht immer einfach und teilweise sehr detailliert. Mir wurde durch die beiden Fragebogen wieder einmal bewusst wie wichtig unsere Umwelt ist und leichfertig wir aber mit ihr umgehen. Für mich persönlich war das Errechnen des biologischen Fussabdruckes eindrücklicher. Es war erschreckend wie verschwenderisch ich doch mit den Ressourcen unserer Erde umgehe. Mit dem CO2 Rechner konnte ich nicht so viel anfangen. Gut finde ich allerdings, dass einem direkt Verbesserungsvorschläge angegeben werden.
Auch bei mir gibt es einiges an Verbesserungspotenzial vorhanden. Für meine Zukunft habe ich mir folgende Vorsätze gefasst, dies gilt dann besonders für den Sommer, wenn ich in meine erste eigene Wohnung ziehen werde.
Ich möchte darauf achten, dass…
…ich regionale, saisonale und auch vermehrt Bioprodukte einkaufe.
…ich sparsam mit dem Wasser umgehen werden.
…ich nur noch Energiesparlampen einsetze.
Ich bin der festen Überzeugung, dass wenn jeder bei sich anfängt wir bereits einiges bewirken können.