Bei uns allen war es so, dass uns die Gegenstände etwas bedeuteten, jedoch nicht gebraucht wurden. Es war aber schwierig, 5 Gegenstände auszuwählen, da sie trotzdem alle noch mit Erinnerungen, Gefühlen etc. verbunden sind/ waren.
Spannend war, wie gross und vielfältig das Angebot ausfiel. Man entdeckte plötzlich einen Gegenstand, den man auch noch hätte mitbringen können. Beim ersten Durchgang sah man bereits einige Gegenstände, die man vielleicht gerne nehmen würde doch beim nächsten Vorbeilaufen leider schon weg waren. Auch hier herrscht das Prinzip: Der Schnellere ist der Geschwindere!
Uns war allen bewusst, dass unsere Gegenstände evtl. grossen Anklang bei anderen finden. EIgenlich ein schönes Gefühl, dass man jemand anderem eine Freude damit bereiten kann.
Dass es trotzdem noch liegengebliebene Gegenstände gab, hat uns zum Nachdenken angeregt: Hätte ich es doch lieber behalten sollen? Warum gefiel dieser Gegenstand niemandem? Wohin kommen sie jetzt? In welche Hände gelangen sie wohl da? ...
Die Anzahl mitgebrachter und mitgenommener Gegenstände hat sich in der Gruppe ausgeglichen. Einzelne brachten mehr mit und nahmen weniger nach Hause und umgekehrt.
In der Schule ist diese Idee sicher gut umzusetzen. Ein gutes Beispiel ist die Schule Impuls. Sie führen einen Flohmarkt durch. Auch hier bringt man Gegenstände mit, die sich verkaufen lassen und man nicht mehr benötigt.
In der Klasse könnten die Kinder ebenfalls Gegenstände mitbringen und untereinander tauschen. Es ist aber wichtig, dass man hier die Regel betont: Nicht mehr mitnehmen als mitgebracht wurde! Ebenfalls muss man die Kinder darauf hinweisen, dass nur komplette und vollständige Dinge mitgebracht werden dürfen.
Es war eine gelungene Aktion!
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